Liebestarotkarten Bedeutung

Das Liebestarot setzt sich aus 22 Liebestarotkarten zusammen. Diese symbolisieren alle einen Gesichtspunkt der Liebe. Zu ihnen zählen Karten wie die Romantik, die Treue oder der Abschied. Sie können der Kommunikation mit dem Schicksal, dem Unterbewusstsein oder auch mit feinstofflicheren Sphären dienen - je nach persönlichen Glaubensvorstellungen und Weltbild.

Wie die Große Arkana des klassischen Tarots besteht auch das Liebestarot aus 22 Karten. Direkte Parallelen zwischen gibt es aber nicht. Die klassischen Tarotkarten haben kein Pendant auf Seite der Liebeskarten - und umgekehrt.

Die zwölfte Tarotkarte der Großen Arkana ist beispielsweise der Gehängte. Sie drückt unter anderem Schicksalsergebenheit aus und die Suche nach Weisheit durch Meditation. Die zwölfte Liebestarotkarte ist dagegen die Eifersucht. Sie stellt unter anderem eine besitzergreifende und oft auch destruktive Seite der Liebe dar.

Tarotkarten - Meilensteine menschlicher Entwicklung

Was die Große Arkana und die Liebestarotkarten vereint, ist das Beschreiben innerer Zustände und äußerer Erfahrungen. Jede Karte repräsentiert dabei eine Art Meilenstein. Das kann ein Zustand sein, der sich mit einer Lebensphase vergleichen lässt. Ebenso kann es sich um eine vorübergehende emotionale Regung halten. Entscheidend sind die Fragestellung der Legung und die persönliche Lebenssituation.

Die Große Arkana der Tarotkarten beschreibt der gängigen Meinung nach eine Heldenreise. Diese führt nach und nach zu immer mehr innerem Wachstum, Weisheit, Erleuchtung und einem transzendentalen Sein. Die Reihenfolge der Nummerierung markiert einen typischen Weg. Auch wenn die einzelne Entwicklung des Individuums sich nicht genau an diesen vorgezeichneten Pfad halten muss, lässt sich im Allgemeinen sagen, dass mit steigender Kartenzahl auch das Entwicklungsniveau steigt. Nicht umsonst ist die erste Karte der Narr, während die letzte das Universum abbildet.

Die Liebeskarten zeichnen neben kurzfristigen Zuständen auch einen langfristigen Weg ab. Dieser richtet seinen Blick allerdings speziell auf die Entwicklung des Liebeslebens. Diese findet in einer Beziehung statt, aber ebenso alleine. Auch hier verhält es sich so, dass niedrigere Nummerierungen auf der Entwicklungsskala eher tiefer liegen, während ein höherer Rang in der Reihenfolge eher reifere Phasen und Zustände ausdrückt. Doch wie beim Tarot handelt es sich nur um einen Weg, der als typisch angenommen wird. Die Realität ist natürlich viel komplexer und verläuft meist kreuz und quer. Für die Liebe gilt das gleich dreimal.